Naolima® Journal Ab wann kann ein Baby im Bodenbett schlafen?

29. September 2025

Ab wann ist ein Bodenbett geeignet?

Viele Eltern stellen sich die Frage, ab wann ihr Baby sicher im Bodenbett schlafen kann. Bodenbetten liegen im Trend – sie fördern die Selbstständigkeit, geben den Kleinsten mehr Bewegungsfreiheit und schaffen eine gemütliche, natürliche Schlafumgebung. 

Doch gerade in den ersten Lebensmonaten spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle. So wird die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt zu einem zentralen Punkt für viele Eltern.

In diesem Artikel erfährst du, ab welchem Alter ein Bodenbett sinnvoll ist, worauf Eltern achten sollten, wie der Umstieg vom Beistellbett oder Gitterbett gelingt und was Eltern beachten sollten, damit das Schlafen im Bodenbett auch wirklich sicher und entspannt funktioniert.

Als Eltern möchten wir immer das Beste für unsere Kleinen, insbesondere wenn es um ihren Schlaf geht. Ein Trend, der in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat, ist die Verwendung eines Bodenbetts für Säuglinge und Kleinkinder. 

Im Gegensatz zu klassischen Gitterbetten eröffnen Bodenbetten eine ganz neue Schlafwelt – eine, in der sich alles von Anfang an um Freiheit, Selbstständigkeit und Bewegung dreht. 

Das Konzept des Bodenbetts verstehen

Bevor wir uns anschauen, wann dein Baby im Bodenbett schlafen kann, ist es hilfreich, das Konzept dahinter ein bisschen besser zu verstehen.

Ein Bodenbett ist im Grunde ganz einfach: eine Matratze, die möglichst direkt auf dem Boden liegt – ohne Gitterstäbe, ohne Begrenzungen. Die Idee dahinter ist, deinem Kind eine sichere und zugleich freie Schlafumgebung zu bieten. So kann es selbstständig ins Bett krabbeln und selbstständig aufstehen, wenn es wach ist. Und es kann seine kleine Welt in seinem eigenen Tempo entdecken.

Vorteile eines Bodenbetts

Fördert die Unabhängigkeit:

Einer der größten Vorteile eines Bodenbetts ist, dass es schon die Kleinsten dazu ermutigt, selbstständig zu werden. Anders als im Gitterbett ist dein Kind hier nicht eingeschränkt, sondern kann selbst entscheiden, wann es ins Bett krabbelt oder wieder aufsteht. Dieses Gefühl von Freiheit stärkt sein Selbstvertrauen und fördert ein gesundes Selbstwertgefühl.

Unterstützt die motorische Entwicklung:

Da sich dein Baby im Bodenbett frei bewegen kann, trainiert es ganz automatisch seine Grob- und Feinmotorik. Ob Rollen, Krabbeln oder erste Schritte – das Bodenbett bietet Raum, um sich sicher auszuprobieren und körperlich zu entwickeln.

Ideal beim Stillen und Co-Sleeping:

Wenn du stillst, euer Baby nachts gerne in eurer Nähe schläft oder ihr Einschlafbegleitung praktiziert, kann ein Bodenbett eine echte Erleichterung sein. Du hast schnellen, bequemen Zugang zu deinem Kind, ohne es herausheben zu müssen – das sorgt für ruhigere Nächte und stärkt die Bindung.

Fördert ruhigeres Schlafverhalten:

Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder im Bodenbett ausgeglichener schlafen. Das liegt oft daran, dass sie lernen, sich selbst zu beruhigen und ohne ständige Hilfe wieder in den Schlaf zu finden.

Einfacher Übergang zum Kinderbett:

Kinder, die schon früh im Bodenbett schlafen, tun sich meist leichter mit dem späteren Wechsel ins große Bett. Sie kennen die Freiheit, sich selbstständig zu bewegen, und fühlen sich dadurch sicherer und geborgener.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Bodenbett?

Nachdem du nun die Vorteile eines Bodenbetts kennst, fragst du dich vielleicht, wann der richtige Zeitpunkt ist, um damit zu beginnen.

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo – deshalb gibt es keine feste Regel, die für alle gilt. Trotzdem gibt es einige Orientierungspunkte, die dir helfen können, den passenden Zeitpunkt zu finden.

Ab wann kann ein Bodenbett empfohlen werden?

Etwa ab 18-24 Monaten:

Viele Eltern entscheiden sich ab 18-24 Monaten für den Umstieg. In diesem Alter können die meisten Babys ihren Kopf und Nacken schon gut kontrollieren, was das Schlafen auf einer flachen Matratze sicherer macht. Achte darauf, dass dein Baby den Kopf frei bewegen und ungehindert atmen kann.

Wenn dein Kind mobiler wird: 

Sobald dein Baby anfängt, sich zu drehen, zu robben oder zu krabbeln, ist das Bodenbett oft eine natürliche Weiterentwicklung. Es kann sich frei bewegen, aufstehen oder wieder hinlegen – ganz ohne die Begrenzung eines Gitters.

Wenn das Gitterbett zu klein wird:

Spätestens, wenn dein Kind versucht, aus dem Gitterbett zu klettern oder darin unruhig wirkt, ist es Zeit, über ein Bodenbett nachzudenken. So vermeidest du Stürze und schaffst gleichzeitig mehr Sicherheit und Bewegungsfreiheit.

Wenn es sich für euch richtig anfühlt:

Am Ende zählt vor allem dein Gefühl. Du kennst dein Kind am besten. Wenn du dich mit dem Gedanken an ein Bodenbett wohl fühlst und dein Kind bereit scheint, ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt. Vertraue auf deinen Instinkt – er ist meistens der beste Ratgeber.

Sicherheitsaspekte beim Bodenbett

Beim Wechsel zum Bodenbett steht eines ganz klar im Vordergrund: die Sicherheit deines Kindes. Damit dein Baby unbeschwert schlafen und die neue Freiheit genießen kann, solltest du ein paar Dinge beachten:

Mach das Zimmer kindersicher: 

Achte darauf, dass der Raum, in dem das Bodenbett steht, wirklich sicher ist. Befestige Möbel an den Wänden, decke Steckdosen ab und entferne alles, was dein Kind beim Spielen oder Erkunden gefährden könnte. Richte den Bereich um das Bodenbett gemütlich und weich ein – ein Teppich oder eine Spielmatte sorgt dafür, dass dein Baby beim Entdecken und Aufstehen sanft aufgefangen wird.

Wähle eine feste Matratze:

Die Matratze sollte fest sein und genau in den Rahmen passen, damit sie passgenau im Bett liegt. Zudem sollte die Matraze aus atmungsaktiven, schadstofffreien Materialien bestehen.

Für unsere MoveMi® Produkte sind speziell angefertigte Matratzen vorgesehen, um die Transformationsfunktion mittels einer Klettverbindung zu ermöglichen.

Verzichte auf lose Bettwäsche:

Kissen, Decken und Kuscheltiere sehen zwar gemütlich aus, erhöhen aber das Risiko einer Erstickungsgefahr. Wähle stattdessen einen Schlafsack oder passende Schlafkleidung – abgestimmt auf die Raumtemperatur.

Achte auf eine sichere Schlafposition:

Lege dein Baby immer auf den Rücken zum Schlafen – das empfehlen Kinderärzte weltweit, um das Risiko des plötzlichen Kindstods (SIDS) zu verringern. Eine Studie bestätigt den Zusammenhang von plötzlichem Kindstods mit Bauch- und/oder Seitenlage. In Ländern, in denen die Schwerpunkt-Kampagnen (wie „Back to Sleep“) durchgeführt wurden, sank die SIDS-Rate um 30 % bis 50 %.

Begleite die ersten Entdeckungen: 

Ab wann kann ein Baby im Bodenbett schlafen?

Das Bodenbett lädt zum Krabbeln, Aufstehen und Erkunden ein – das ist wunderbar! In den ersten Tagen oder Wochen ist es aber wichtig, dass du in der Nähe bleibst und dein Kind dabei beobachtest, bis du sicher bist, dass alles wirklich gut funktioniert.

Die richtige Bettgröße fürs Bodenbett

Es kann verlockend sein, gleich ein großes Bett „für später“ zu kaufen – zum Beispiel in der Größe 200 × 140 cm. Doch für Babys ist das keine gute Idee. Warum?

Zum einen braucht dein Baby gar nicht so viel Platz. Eine zu große Liegefläche kann leicht dazu führen, dass es sich verloren oder unsicher fühlt. Babys schlafen besser, wenn sie sich geborgen und umrahmt fühlen – genau das gibt ihnen Sicherheit.

Zum anderen sind große Betten eigentlich für ältere Kinder oder Erwachsene gedacht. Sie eignen sich nicht als gemeinsames Schlafbett für Eltern und Baby und sind oft nicht auf die besonderen Bedürfnisse eines Säuglings abgestimmt.

Viel besser sind daher Bodenbetten in Größen zwischen 160 × 70 cm bis 90 cm. Diese bieten genug Platz zum Strampeln und Drehen, sind aber gleichzeitig gemütlich, übersichtlich und sicher – perfekt für die ersten Lebensjahre.

Fazit

Ein Bodenbett kann eine wunderbare Möglichkeit sein, die Selbstständigkeit deines Kindes zu fördern und gleichzeitig eine ruhige, sichere Schlafumgebung zu schaffen. Wann genau der richtige Zeitpunkt für die Umstellung ist, hängt ganz vom individuellen Entwicklungsstand deines Kindes ab. Oft ist dieser Moment gekommen, wenn dein Kind mobiler wird und das Gitterbett zu eng erscheint.

Wichtig bleibt immer: Sicherheit geht vor. Achte darauf, dass der Schlafbereich kindgerecht und sicher gestaltet ist, und orientiere dich an den allgemeinen Empfehlungen für einen sicheren Babyschlaf. Vertraue dabei auch auf dein Bauchgefühl – du kennst dein Kind am besten. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich dein Kind geborgen fühlt, frei entfalten kann und mit Freude zur Ruhe kommt.

Für welches Alter ist ein Bodenbett?

Ein Bodenbett eignet sich ab dem Moment, in dem dein Kind sich sicher bewegen kann.

Welche Altersgrenze gibt es für Bodenbetten?

Eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Solange sich dein Kind in dem Bett wohlfühlt und genügend Platz hat, kann es das Bodenbett nutzen. Mit einem mitwachsenden Modell – wie dem von Naolima – kann das Bett über viele Jahre hinweg verwendet werden.

Ab welchem Alter eignet sich ein Bodenbett?

Es gibt kein Höchst- oder Mindestalter für ein bodentiefes Kinderbett. Wann der richtige Zeitpunkt für ein bodentiefes Kinderbett ist, hängt ganz von den individuellen Bedürfnissen von Kind und Eltern ab. 

Viele Eltern entscheiden sich dafür, sobald das Kind beginnt, sich selbstständig fortzubewegen – denn der niedrige Einstieg macht das Bett auch für Krabbelkinder leicht zugänglich.

Ab wann eignet sich ein Montessori Bodenbett ?

Maria Montessori selbst sagte, dass ein Montessori Bodenbett für Kinder theoretisch von Geburt an verwendet werden kann. In der Praxis entscheiden sich jedoch viele Eltern zunächst für ein Babybett oder ein Beistellbett, um in den ersten Monaten Nähe und Sicherheit zu bieten.

Wo kann ich ein Bodenbett von Naolima kaufen?

Du kannst unsere Produkte bei selektiven Einzelhändlern in Deutschland, Österreich oder den Niederlanden kaufen – etwa in Frankfurt, Düsseldorf, München, Berlin, Wien oder Münster. Unsere Partner vor Ort beraten dich individuell und helfen dir, das perfekte Modell zu finden.

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